Vorstellung

1956
Geboren in Dresden
1975
Abitur
1975 bis 1979
Studium an Pädagogischer Hochschule Dresden
1979 bis 1990
Lehrerin für Russisch und Geschichte
1990 bis 2012
Bauzeichnerin
Hobbies
Bewegung in der Natur, malen, fotografieren
seit 2006
malen bes. mit Aquarellfarben
2009 bis 2011
"Kreatives Malen" an der Hamburger Akademie für Fernstudien
seit 2012
Linksmalerei bes. mit Pastellkreide

vom Sportler zur Malerin

Bis 2002 nahm der Sport einen bedeutenden Platz in meinem Leben ein. So nahm ich an Wettkämpfen in der Leichathletik (Sprint, Sprung, Waldläufe) teil, trainierte mich selbst und andere.

Ich war gern im Gelände gelaufen – dabei war es wichtig, die natürlichen Gegebenheiten gut einzuschätzen, somit wurde auch das Laufen zur Herausforderung, der ich mich gern gestellt hatte.  Im Herbst 2001 beteiligte ich mich am „Dresden-Marathon“ auf der 10 km- Strecke (allerdings auf Asphalt) – leider war es mein letzter Lauf.

2002 nach einem Sturz aufs Knie änderte sich mein Leben – musste mir neue Beschäftigungen suchen, die mich herausfordern und einen Ausgleich schaffen. Zufällig fand ich 2006 in der Malerei einen neuen Weg, der nicht nur mir selbst viel Freude, Entspannung und Kraft gibt. Mit meinen Bildern konnte ich auch anderen  eine Freude machen.

Es begann mit der Darstellung von Figuren, die verschiedene Übungen aus der Rückenschule zeigten:

Meine ersten Bilder

Im Urlaub 2006 versuchte ich mich an meinen ersten Landschaftsbildern. In Griechenland auf Pelopennes fand ich sofort viele Möglichkeiten. Sonnenuntergänge mit ihren faszinierenden Farbstimmungen gleich vor der „Haustür“ gehörten zu meinen ersten Aquarellzeichnungen.

 

 

 

Seitdem sehe ich meine Umgebung mit anderen Augen; ob es interessante Gebäude, wunderschöne Landschaften oder einzigartige Stimmungen sind, die ich gern einfangen möchte. In dieser Zeit habe ich gern im Freien meine Skizzen gemacht.

Dresden ist sehr reich an interessanten Bauwerken, die mich immer mehr reizten. Diese Bleistiftzeichnung mit der Frauenkirche war mein erstes Dresden-Motiv, das dann auch zur ersten Weihnachtskarte wurde. In den folgenden Jahren kamen neue Motive für die Weihnachtskarten dazu.

In einem Fernkurs erarbeitete ich mir von 2009 bis 2011 die Grundlagen für das kreative Malen. Anhand von Lehrheften konnte ich mich auch mit verschiedenen Maltechniken und Themen vertraut machen. Über eine Bewertung von eingeschickten Bildern konnte ich sehen, wie ich mich dabei weiter entwickelte (s. Gemälde-Fernkurs)

 

Durch eine Krankheit nach einem Sturz auf den rechten Arm konnte ich mit meiner rechten Hand leider nicht mehr malen. So habe ich 2012 begonnen, mit der linken Hand zu malen – von nun an nannte ich es „Linksmalerei“.

Ich male jetzt vorwiegend mit Pastellkreide, da ich damit am besten zurecht komme. Damit änderten sich auch der Inhalt und die Aussagen meiner Bilder. Ich hatte mich langsam von einfachen Stimmungsbildern – hier nehme ich gern die Natur zum Vorbild – über Landschaften oft mit Sonnenauf- oder -untergängen, Blumen, bis hin zum Gebäude wieder vorgearbeitet.

Die schwierigste Aufgabe, die ich mir gestellt hatte, war ein russisches Bauernhaus, an dem die Balken ja auch mit der linken Hand gezeichnet werden mussten.

Nun wusste ich, dass ich mit meiner linken Hand viele schöne Bilder malen kann. Inzwischen kann die linke Hand fast alles malen.

Kroatien 2013

Eine Festungsmauer in Split hatte es mir angetan. Diese wollte ich nicht nur wie in den letzten Jahren fotografieren und dann zu Hause malen. Ich sah ein Mäuerchen, auf das ich mich setzen und meine Malutensilien ablegen konnte. Da kam der Wunsch, wieder in der Natur meine Skizzen zu machen, die ich dann zu Hause als Grundlage für ein Bild nutzen konnte.

 

Es war wieder da – das Gefühl allein mit mir und meinem Bild allein zu sein – abschalten zu können und voll auf mich konzentriert zu sein.

Das Malen hat mich besonders nach meinem Sturz geprägt. Es hat mir geholfen schwierige Situationen zu meistern. Auch für die Zukunft wird es mich weiter begleiten im Kampf gegen den Sudeck und Parkinson.